Von Daniel Schulz, residir GmbH · Zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2026
Schloss Nymphenburg ist die frühere Sommerresidenz der Wittelsbacher im Westen von München und hat von April bis 15. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, im Winter von 10 bis 16 Uhr. Die Gesamtkarte für Schloss, Marstallmuseum und Parkburgen kostet im Sommer 20 €, im Winter 16 €, der Schlosspark ist kostenlos. Die Parkburgen wie Amalienburg und Badenburg sind vom 16. Oktober bis Ende März geschlossen.
Wir betreiben an der Ländstraße 6 im Lehel ein Boardinghouse mit 54 Apartments, das im Herbst 2027 öffnet. Nymphenburg liegt von uns aus am anderen Ende der Stadt, und trotzdem ist es einer der Ausflüge, die wir am häufigsten empfehlen: Die Tram 17 fährt vom Isartor ohne Umsteigen bis vor das Schloss. Dieser Ratgeber fasst Öffnungszeiten, Tickets und Regeln im Park zusammen und zeigt, wie Sie den Besuch von einer zentralen Unterkunft in München aus planen.
In diesem Artikel:
- Schloss Nymphenburg auf einen Blick
- Geschichte des Nymphenburger Schlosses
- Schloss Nymphenburg innen
- Marstallmuseum und Nymphenburger Porzellan
- Parkburgen im Schlosspark
- Schlosspark Nymphenburg
- Nymphenburger Kanal: Gondel und Eislaufen
- Tickets und Eintritt
- Anfahrt ab dem Lehel und Parken
- Botanischer Garten und Hirschgarten
- Wie viel Zeit Sie einplanen sollten
- Fazit
- Häufige Fragen
Schloss Nymphenburg auf einen Blick: Öffnungszeiten und Eintritt
Die Tabelle fasst die Öffnungszeiten und Preise der einzelnen Teile der Schlossanlage zusammen. Die Angaben stammen von der offiziellen Website schloss-nymphenburg.de der Bayerischen Schlösserverwaltung. Sie können sich ändern, prüfen Sie vor dem Besuch deshalb die offizielle Seite.
| Bereich | April bis 15. Oktober | 16. Oktober bis März | Eintritt |
|---|---|---|---|
| Schloss | täglich 9 bis 18 Uhr | täglich 10 bis 16 Uhr | 10 €, ermäßigt 9 € |
| Marstallmuseum mit Porzellanmuseum | täglich 9 bis 18 Uhr | täglich 10 bis 16 Uhr | 8 €, ermäßigt 7 € |
| Parkburgen | täglich 9 bis 18 Uhr | geschlossen | 6 €, ermäßigt 5 € |
| Gesamtkarte „Nymphenburg“ | Schloss, Marstallmuseum und Parkburgen | Schloss und Marstallmuseum | Sommer 20 € (erm. 18 €), Winter 16 € (erm. 14 €) |
| Schlosspark | Mai bis September 6 bis 21.30 Uhr, April und Oktober 6 bis 20 Uhr | November bis März 6 bis 18 Uhr | frei |
Ein Hinweis zum Zeitpunkt: Ab dem 16. Oktober gilt der Winterbetrieb. Dann schließen die Parkburgen, und das Schloss macht schon um 16 Uhr zu. Wer die Amalienburg sehen will, muss also bis Mitte Oktober kommen oder bis April warten.
Schloss Nymphenburg München: Geschichte der Sommerresidenz
Die Geschichte von Schloss Nymphenburg beginnt 1664. Kurfürst Ferdinand Maria schenkte seiner Frau Henriette Adelaide von Savoyen nach der Geburt des Thronfolgers Max Emanuel einen Landsitz vor der Stadt. Aus dem würfelförmigen Mittelbau wuchs über rund hundert Jahre eine Anlage mit Seitenflügeln, Galerien und Pavillons.
Für die Wittelsbacher war Nymphenburg die Sommerresidenz, während die Residenz in der Altstadt Regierungssitz blieb. König Ludwig II. wurde 1845 im Schloss geboren. Im Nordflügel ist heute das Museum Mensch und Natur untergebracht, und am nördlichen Schlossrondell arbeitet seit dem 18. Jahrhundert die Porzellan Manufaktur Nymphenburg.
Schloss Nymphenburg innen: Steinerner Saal und Schönheitengalerie
Der Rundgang durch das Nymphenburger Schloss führt durch die fürstlichen Wohnräume im Mittelbau und in den angrenzenden Pavillons. Eine Führung ist nicht nötig, Sie gehen mit Ihrem Zeitfenster-Ticket selbst durch die Räume. Für den Hauptrundgang reicht rund eine Stunde.
Steinerner Saal
Gleich am Anfang betreten Sie den Steinernen Saal, den zentralen Festsaal über drei Geschosse. Das Deckenfresko stammt von Johann Baptist Zimmermann, die Stuckaturen sind im Stil des Rokoko gehalten. Laut München Tourismus ist der Saal seit 1758 weitgehend unverändert geblieben. Von den Fenstern sehen Sie auf der einen Seite den Kanal Richtung Stadt, auf der anderen den Park.

Schönheitengalerie König Ludwigs I.
Bekannt ist vor allem die Schönheitengalerie im südlichen Pavillon. König Ludwig I. ließ dafür Porträts von Frauen malen, die er für besonders schön hielt, die meisten von Hofmaler Joseph Stieler. Darunter ist auch das Bildnis der Tänzerin Lola Montez, deren Affäre mit dem König ihn 1848 mit zum Rücktritt brachte. Bemerkenswert ist die Auswahl: Neben Adligen hängen dort Bürgerstöchter und eine Schuhmacherstochter.
Zum Rundgang gehören außerdem das Geburtszimmer König Ludwigs II. und ein chinesisches Lackkabinett. Wer sich für den Eintritt ins Schloss Nymphenburg entscheidet, sieht so in kurzer Zeit Barock, Rokoko und Klassizismus nebeneinander.
Marstallmuseum und Nymphenburger Porzellan
Das Marstallmuseum liegt im Südflügel in den ehemaligen Stallungen. Es zeigt über vierzig Kutschen und Schlitten aus der Zeit der Kurfürsten und Könige, dazu Zaumzeug und Sattel. Die Prunkschlitten und Galawagen von König Ludwig II. mit ihrem vielen Gold sind für viele Besucher der Grund für den Abstecher.
Im Obergeschoss zeigt das Museum Nymphenburger Porzellan eine Privatsammlung der Manufaktur vom 18. bis ins 20. Jahrhundert. Das Ticket gilt für beide Ausstellungen. Wer nur eine Stunde übrig hat, bekommt im Marstallmuseum mehr zu sehen als in den Parkburgen, vor allem im Winter, wenn diese geschlossen sind.
Mit der Tram 17 vom Isartor bis vor das Schloss
Unsere 54 Apartments an der Ländstraße im Lehel liegen rund vier Gehminuten von der Tramhaltestelle Isartor entfernt. Jedes Apartment hat eine eigene Küche, schnelles WLAN und einen 24 h Safe Check-in, Waschmaschinen und Trockner stehen im Haus. Wir öffnen im Herbst 2027, mehr über unsere Ferienwohnungen in München lesen Sie auf der Startseite.
Parkburgen im Schlosspark: Amalienburg, Badenburg, Pagodenburg und Magdalenenklause
Im Schlosspark stehen vier kleine Schlösser, die sogenannten Parkburgen. Sie waren Rückzugsorte der Kurfürsten für Jagd, Bad, Tee oder Andacht. Alle vier haben nur im Sommerhalbjahr geöffnet, also von April bis 15. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr (Stand Oktober 2026). Tickets gibt es nicht direkt an den Parkburgen, sondern an der Schlosskasse oder im offiziellen Ticketshop.
Amalienburg
Die Amalienburg ist ein Jagdschlösschen im Stil des Rokoko, gebaut von 1734 bis 1739 nach Plänen von François Cuvilliés für Kurfürst Karl Albrecht und seine Frau Maria Amalia. Bekannt ist der runde Spiegelsaal mit silbernem Stuck auf hellblauem Grund. Die Amalienburg gilt als eines der wichtigsten Rokoko-Bauwerke in Europa und ist mit wenigen Räumen schnell besichtigt.

Badenburg
Die Badenburg war ein Badehaus mit einem beheizbaren Becken, das für die damalige Zeit sehr fortschrittlich war. Sie liegt am großen See im Südteil des Parks. Neben dem gekachelten Badesaal sehen Sie einen Festsaal und kleine Wohnräume.
Pagodenburg
Die Pagodenburg steht am kleinen See im Nordteil des Parks. Kurfürst Max Emanuel nutzte den Pavillon als Teehaus, die Räume sind mit Fliesen und Lackmalereien im chinesischen Geschmack der Zeit ausgestattet. Sie ist die kleinste der vier Parkburgen.
Magdalenenklause
Die Magdalenenklause wirkt von außen wie eine verfallene Einsiedelei. Die Risse im Putz sind gewollt, Max Emanuel ließ sich hier einen Ort für Rückzug und Gebet bauen. Innen liegen eine Grottenkapelle und schlichte Wohnräume.
Zwischen den Parkburgen gehen Sie jeweils zehn bis fünfzehn Minuten zu Fuß. Wer alle vier sehen will, sollte für den Park mit Parkburgen gut zwei Stunden einplanen. Mit Kinderwagen oder bei schlechtem Wetter reicht es oft, sich auf Amalienburg und Badenburg zu beschränken.
Schlosspark Nymphenburg: Eintritt frei, Öffnungszeiten und Regeln
Der Nymphenburger Park ist rund 180 Hektar groß und gehört zu den bekanntesten Gartenanlagen in Deutschland. Vor dem Schloss liegt das barocke Gartenparterre mit Blumenbeeten und Figuren, dahinter beginnt der Landschaftspark mit Seen, Wiesen und altem Baumbestand. Der Eintritt in den Schlosspark Nymphenburg ist frei.
Öffnungszeiten des Schlossparks
Die Öffnungszeiten des Schlossparks Nymphenburg richten sich nach der Jahreszeit. Am Haupttor gilt: von Mai bis September 6 bis 21.30 Uhr, im April und Oktober 6 bis 20 Uhr, von November bis März 6 bis 18 Uhr (Stand Oktober 2026, Quelle: schloss-nymphenburg.de). Die Wasserspiele laufen laut München Tourismus von Ostern bis Mitte Oktober täglich von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr.
Hunde, Radfahren und Wiesen
Hunde dürfen mit in den Nymphenburg Park, müssen laut Anlagenvorschrift aber an der kurzen Leine bleiben und dürfen nicht in Seen und Kanälen baden. Fahrräder sind auf den Wegen nicht erlaubt, auch nicht geschoben. Grillen ist verboten, und Wiesen und Pflanzungen sollen Sie nicht betreten.

Für Hundebesitzer heißt das: Der Park eignet sich für einen langen Spaziergang an der Leine, aber nicht zum Toben. Wer seinem Hund Auslauf geben will, findet an der Isar mehr Platz. Die Parkordnung hängt an den Eingängen aus.
Palmenhaus und Schlosscafé
Im nördlichen Teil des Parks steht das Palmenhaus, ein historisches Gewächshaus. Darin ist das Schlosscafé im Palmenhaus untergebracht, das sich für eine Pause zwischen Schloss und Parkburgen anbietet. Die aktuellen Öffnungszeiten des Cafés stehen auf seiner eigenen Website.
Nymphenburger Kanal: Gondel im Sommer, Eislaufen im Winter
Der Nymphenburger Kanal verbindet das Schloss mit der Stadt und reicht vor dem Schloss bis zum Schlossrondell. Im Park setzt er sich als Mittelkanal bis zur großen Kaskade fort. Am Ufer entlang gehen Sie auf geraden Wegen, auf denen auch viele Münchner joggen.
Gondelfahrten auf dem Schlossparkkanal gibt es laut München Tourismus von Ende März bis Mitte Oktober täglich bei schönem Wetter. Im Winter fährt die Gondel nicht. Preise und Abfahrtsstelle erfahren Sie vor Ort.
Eislaufen am Schloss Nymphenburg ist nur möglich, wenn es lange genug kalt war und die Stadt das Eis freigibt. Dann wird der Kanal zwischen Hubertusbrunnen und Schlossrondell, also vor dem Schloss auf der Stadtseite, zum Treffpunkt für Schlittschuhläufer und Eisstockschützen. Im Schlosspark selbst ist das Betreten von Eisflächen verboten. Wer den Winter über Wohnen auf Zeit in München plant, hat am ehesten die Chance, einen dieser Tage zu erwischen.
Tickets für Schloss Nymphenburg: Gesamtkarte und Zeitfenster
Tickets für Schloss Nymphenburg gibt es an der Kasse im Schloss und im offiziellen Ticketshop der Schlösserverwaltung. Für das Schloss wählen Sie ein Zeitfenster. Laut offizieller Website ist der Einlass bis eine Stunde nach der gewählten Zeit möglich, gekaufte Tickets können nicht zurückgegeben oder umgetauscht werden.
- Gesamtkarte „Nymphenburg“: Schloss, Marstallmuseum und Parkburgen, im Sommer 20 €, ermäßigt 18 €
- Gesamtkarte im Winter: 16 €, ermäßigt 14 €, ohne die geschlossenen Parkburgen
- Einzeltickets: Schloss 10 €, Marstallmuseum 8 €, Parkburgen 6 €
- Schlosspark: Eintritt frei
Stand Oktober 2026, Quelle: schloss-nymphenburg.de. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt in die Museen laut München Tourismus frei. Kinder unter 14 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen hinein.
Lohnt sich die Gesamtkarte? Im Sommer kostet sie 20 € statt 24 € für die drei Einzeltickets, sie rechnet sich also, sobald Sie alle drei Bereiche sehen. Wer beruflich in der Stadt ist und nach einem Termin nur zwei Stunden frei hat, nimmt besser das Einzelticket fürs Schloss und läuft danach durch den Park. Gerade Gäste in Serviced Apartments München nutzen so oft einen freien Nachmittag.
Schloss Nymphenburg: Anfahrt ab dem Lehel und Parken
Vom Lehel aus ist die Anfahrt einfach. Alle Zeiten sind Richtwerte ab unserer Haustür ohne Wartezeit, aktuelle Verbindungen zeigt die App der MVG.
- Tram 17: rund vier Minuten zu Fuß zur Haltestelle Isartor, dann ohne Umsteigen über Karlsplatz (Stachus) und Hauptbahnhof bis zur Haltestelle Schloss Nymphenburg. Die Fahrt dauert rund 30 Minuten.
- U-Bahn und Tram: mit U4 oder U5 ab Lehel bis zum Hauptbahnhof und dort in die Tram 17. Das lohnt sich nur, wenn gerade keine Tram am Isartor fährt.
- S-Bahn und Bus: ab Isartor mit der S-Bahn bis Laim, dann mit dem Bus weiter bis zur Haltestelle Schloss Nymphenburg.
Von der Tramhaltestelle gehen Sie am Kanal entlang rund fünf bis zehn Minuten bis zum Eingang. Ein MVV-Tagesticket lohnt sich, wenn Sie am selben Tag noch in die Altstadt oder an den Hirschgarten fahren.
Parken am Schloss Nymphenburg
Wer mit dem Auto kommt, findet laut München Tourismus rund 450 kostenlose Parkplätze am Schloss Nymphenburg, Behindertenparkplätze liegen direkt vor dem Schloss. An sonnigen Wochenenden im Sommer sind sie mittags oft belegt. Wir raten trotzdem zur Tram, weil der Weg vom Lehel mit dem Auto durch die Innenstadt kaum schneller ist. Wer mit Rollstuhl reist, findet Fragen für die Buchung einer barrierefreien Unterkunft in unserem Ratgeber.
Hotels in der Nähe vom Schloss Nymphenburg?
Direkt am Schloss gibt es nur wenige Unterkünfte, das Viertel ist vor allem Wohngegend. Für eine Städtereise ist das kein Nachteil: Mit der Tram 17 sind Sie aus der Altstadt in einer halben Stunde da und wohnen abends dort, wo Restaurants und Museen liegen. Wer mehrere Nächte bleibt und selbst kochen möchte, schaut sich am besten Apartments mit Hotelservice an.
Botanischer Garten und Hirschgarten in der Nähe
Botanischer Garten München-Nymphenburg
Direkt nördlich des Schlossparks liegt der Botanische Garten an der Menzinger Straße 65, mit der Tram 17 drei Haltestellen weiter als das Schloss. Er hat im Sommer täglich von 9 bis 18 Uhr und im Winter von 9 bis 16.30 Uhr geöffnet, die Gewächshäuser schließen 30 Minuten früher. Die Tageskarte kostet 5,50 €, ermäßigt 4 €, unter 18 Jahren ist der Eintritt frei (Stand Oktober 2026, Quelle: muenchen.de). An Regentagen sind die Gewächshäuser eine gute Ergänzung zum Schloss.
Königlicher Hirschgarten
Südlich des Schlosses liegt der Königliche Hirschgarten, einer der größten Biergärten der Stadt mit Wildgehege. Vom Schloss gehen Sie rund 20 bis 25 Minuten zu Fuß dorthin. Im Sommer ist das ein guter Abschluss nach einem Tag im Park. Welche anderen Gärten sich lohnen und welche Regeln für die Brotzeit gelten, steht in unserem Ratgeber Biergarten München.
Wie viel Zeit für Nymphenburg? Unser Plan für einen halben oder ganzen Tag
Für das Schloss allein reicht eine Stunde, für das Marstallmuseum eine weitere. Mit Parkburgen und einem Spaziergang durch den Park kommen Sie schnell auf vier bis fünf Stunden. Unser Vorschlag für den Sommer: Morgens zuerst ins Schloss, solange es noch ruhig ist, dann Amalienburg und Badenburg, mittags Pause im Schlosscafé, am Nachmittag Pagodenburg, Magdalenenklause und Marstallmuseum.
Im Winter ist ein halber Tag genug. Schloss und Marstallmuseum schließen um 16 Uhr, die Parkburgen sind zu, und im Park wird es früh dunkel. Kommen Sie dann am besten gegen 10 Uhr und hängen Sie den Botanischen Garten an.
Mit Kindern lohnt sich ein Blick ins Museum Mensch und Natur im Nordflügel, das klein und günstig ist. Weitere Ideen für einen Familienurlaub in München haben wir in einem eigenen Ratgeber gesammelt. Kinderwagen kommen im Park gut voran, in den engen Räumen der Parkburgen wird es dagegen schnell voll.
Wer nach Nymphenburg Lust auf weitere Schlösser hat, findet Schloss Schleißheim, Herrenchiemsee und Neuschwanstein in unserem Ratgeber zu Tagesausflügen ab München. Schleißheim mit seinem barocken Hofgarten und Kanal ist der kleinere Bruder von Nymphenburg und mit der S-Bahn in einem halben Tag zu schaffen.
Fazit: Schloss Nymphenburg im Sommer mit Gesamtkarte, im Winter als halber Tag
Schloss Nymphenburg lohnt sich vor allem zwischen April und Mitte Oktober, wenn die Gesamtkarte für 20 € auch die Parkburgen einschließt und der Park bis in den Abend geöffnet ist. Im Winter genügt ein halber Tag für Schloss und Marstallmuseum, der Schlosspark bleibt das ganze Jahr kostenlos. Wer für ein Semester, ein Projekt oder einen Umzug länger bleibt, findet bei uns eine möblierte Wohnung in München mit direkter Tramverbindung nach Nymphenburg.
Häufige Fragen zu Schloss Nymphenburg
Was kostet der Eintritt in Schloss Nymphenburg?
Das Einzelticket für Schloss Nymphenburg kostet 10 €, ermäßigt 9 €. Die Gesamtkarte für Schloss, Marstallmuseum und Parkburgen kostet im Sommer 20 € und im Winter 16 € (Stand Oktober 2026).
Wann hat Schloss Nymphenburg geöffnet?
Schloss Nymphenburg hat von April bis 15. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr und vom 16. Oktober bis Ende März täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Geschlossen ist am 1. Januar, Faschingsdienstag sowie am 24., 25. und 31. Dezember.
Kostet der Schlosspark Nymphenburg Eintritt?
Nein, der Schlosspark Nymphenburg ist kostenlos. Das Haupttor ist von Mai bis September von 6 bis 21.30 Uhr, im April und Oktober bis 20 Uhr und von November bis März bis 18 Uhr geöffnet.
Sind die Parkburgen im Winter geöffnet?
Nein, Amalienburg, Badenburg, Pagodenburg und Magdalenenklause sind vom 16. Oktober bis Ende März geschlossen. Von April bis 15. Oktober haben sie täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
Darf man mit Hund in den Schlosspark Nymphenburg?
Ja, Hunde sind im Schlosspark Nymphenburg erlaubt, müssen aber an der kurzen Leine geführt werden. In Seen und Kanälen dürfen sie nicht baden.
Wie komme ich zum Schloss Nymphenburg?
Am einfachsten mit der Tram 17 bis zur Haltestelle Schloss Nymphenburg, die unter anderem am Isartor, am Karlsplatz und am Hauptbahnhof hält. Vom Isartor dauert die Fahrt rund 30 Minuten.
Kann man am Schloss Nymphenburg parken?
Ja, am Schloss Nymphenburg gibt es rund 450 kostenlose Parkplätze. An sonnigen Wochenenden sind sie oft schon mittags belegt.
Wie lange braucht man für Schloss Nymphenburg?
Für das Schloss allein reicht etwa eine Stunde. Mit Marstallmuseum, Parkburgen und Spaziergang durch den Park sollten Sie vier bis fünf Stunden einplanen.


