Von Daniel Schulz, residir GmbH · Zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2026
Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in München liegen fast alle in der Altstadt und lassen sich an einem Tag zu Fuß abgehen: Marienplatz mit Neuem Rathaus und Glockenspiel, Frauenkirche, Alter Peter, Viktualienmarkt, Residenz und Odeonsplatz. Direkt dahinter beginnt der Englische Garten mit Eisbach, Monopteros und Chinesischem Turm. Für das Deutsche Museum, die BMW Welt und den Olympiapark planen Sie am besten einen zweiten Tag ein.
Wir betreiben an der Ländstraße 6 im Lehel ein Boardinghouse mit 54 Apartments, das im Herbst 2027 öffnet. Die Wege in diesem Artikel kennen wir aus vielen Rundgängen rund um unser Haus, bei Föhn genauso wie bei Nieselregen. Deshalb rechnen wir alle Gehzeiten ab dem Lehel. Wer hier eine Ferienwohnung in München bucht, hat das Isartor vier Minuten vor der Tür und die Altstadt quasi im Rücken.
In diesem Artikel:
- Top 10 Sehenswürdigkeiten in München auf einen Blick
- Rathaus und Glockenspiel in der Altstadt
- Frauenkirche, Alter Peter und Asamkirche
- Residenz, Odeonsplatz und Maximilianstraße
- Parks und Grün: Eisbach, Monopteros, Chinesischer Turm
- Deutsches Museum, BMW Welt und Olympiapark
- Sehenswürdigkeiten München an einem Tag: unsere Route
- Geheimtipps im Lehel und an der Isar
- Bei Regen und im Winter
- Häufige Fragen
Top 10 Sehenswürdigkeiten in München auf einen Blick
Die Tabelle zeigt die Orte, nach denen Gäste uns am häufigsten fragen. Sieben davon liegen in der Innenstadt, keiner ist von einer zentralen Unterkunft in München weiter als eine halbe Stunde entfernt. Die Gehzeiten sind Richtwerte ab der Ländstraße im Lehel.
| Sehenswürdigkeit | Eintritt | Zeit einplanen | Ab Lehel ca. |
|---|---|---|---|
| Marienplatz, Neues Rathaus, Glockenspiel | frei (Rathausturm kostet) | 30 Min. | 12 Min. zu Fuß |
| Frauenkirche | frei | 30 Min. | 15 Min. zu Fuß |
| Alter Peter (Turm) | kleiner Eintritt | 45 Min. | 11 Min. zu Fuß |
| Viktualienmarkt | frei | 45 Min. | 9 Min. zu Fuß |
| Residenz München | Museum kostet, Hofgarten frei | 2–3 Std. | 15 Min. zu Fuß |
| Odeonsplatz mit Feldherrnhalle | frei | 20 Min. | 15 Min. zu Fuß |
| Englischer Garten mit Eisbach | frei | 2 Std. | 18 Min. zu Fuß |
| Deutsches Museum | kostet | 3–4 Std. | 12 Min. zu Fuß |
| Asamkirche | frei | 15 Min. | 20 Min. zu Fuß |
| BMW Welt und Olympiapark | BMW Welt frei | halber Tag | 25 Min. mit U-Bahn |
Was in keiner Top-10-Liste steht, uns aber jeden Tag begegnet: das Isartor, eines der drei erhaltenen Stadttore. Es ist von uns vier Minuten entfernt und der logische Startpunkt für jeden Spaziergang in die Altstadt.
Rathaus und Glockenspiel in der Altstadt
Der Marienplatz ist seit der Stadtgründung im 12. Jahrhundert der Mittelpunkt Münchens. Früher war hier Markt, heute treffen sich Touristen, Schulklassen und Einheimische, die nur schnell umsteigen wollen. In der Mitte steht die Mariensäule, an der Nordseite das Neue Rathaus. Es wirkt alt, wurde aber erst zwischen 1867 und 1905 im neugotischen Stil gebaut. Glockenspiel-Zeiten, Rathausturm und alles Weitere rund um den Platz stehen in unserem Ratgeber zum Marienplatz.
Im Rathausturm hängt das Glockenspiel. Es spielt täglich um 11 und 12 Uhr, von März bis Oktober zusätzlich um 17 Uhr. Rund zehn Minuten lang drehen sich Ritter beim Turnier und die Schäffler beim Tanz. Um elf ist es am vollsten. Wer Fotos ohne Menschenmenge möchte, kommt morgens vor neun, dann gehört der Platz fast den Tauben.
Unser Tipp: Mit dem Aufzug geht es auf den Rathausturm. Die Aussicht auf die Frauenkirche ist von dort fast so gut wie vom Alten Peter, und Sie sparen sich die Treppen.
Frauenkirche, Alter Peter und Asamkirche
Die Frauenkirche mit ihren zwei Türmen ist das Wahrzeichen der Stadt. Die grünen Kuppeln sehen Sie von fast überall, auch von der Isar aus. Ein Bürgerentscheid von 2004 sprach sich dafür aus, dass Hochhäuser in München nicht höher als die knapp 99 Meter der Türme werden sollen. Im Eingang zeigt man Ihnen gern den Teufelstritt, einen Fußabdruck im Boden, um den sich eine Sage rankt. Der Eintritt in die Kirche ist frei.
Den besten Blick auf die Frauenkirche haben Sie vom Alten Peter, der ältesten Pfarrkirche der Stadt direkt am Marienplatz. Rund 300 Stufen führen auf die Aussichtsplattform, einen Aufzug gibt es nicht. Die Treppe ist eng, oben wird es bei schönem Wetter voll. An Föhntagen sehen Sie die Alpen so klar, als lägen sie hinter dem Stadtrand.

Ein paar Minuten weiter in der Sendlinger Straße steht die Asamkirche. Die Brüder Asam bauten sie im 18. Jahrhundert als private Kirche neben ihr eigenes Wohnhaus. Sie ist schmal, überladen mit Gold und Stuck und von außen leicht zu übersehen. Drinnen bleiben die meisten Besucher länger stehen als geplant.
Übernachten mitten in München
54 Apartments mit eigener Küche an der Ländstraße im Lehel. Zum Marienplatz gehen Sie etwa zwölf Minuten, zur Isar zwei. Wir öffnen im Herbst 2027 und nehmen Anfragen schon heute entgegen.
Residenz, Odeonsplatz und Maximilianstraße
Die Residenz München war über Jahrhunderte das Stadtschloss der Wittelsbacher. Heute sind über hundert Räume als Museum zugänglich, dazu die Schatzkammer mit Kronen und Schmuck. Rechnen Sie mit zwei bis drei Stunden. Wer weniger Zeit hat, nimmt nur das Antiquarium, einen langen Renaissancesaal mit bemalter Decke. Für viele ist er der schönste Raum im ganzen Haus.
Kostenlos ist der Hofgarten hinter der Residenz. In der Mitte steht der kleine Dianatempel, an Sommerabenden spielt dort oft jemand Musik, und Paare tanzen Tango. Vom Hofgarten sind es nur ein paar Schritte zum Odeonsplatz mit der Feldherrnhalle und der gelben Theatinerkirche. Hier beginnt die Ludwigstraße Richtung Universität.
Auf dem Rückweg ins Lehel nehmen wir meistens die Maximilianstraße. Vorne reihen sich Modehäuser und die Oper, weiter hinten wird es ruhiger, bis die Straße an der Isar vor dem Maximilianeum endet, dem Sitz des Bayerischen Landtags. Von unserer Haustür sind es fünf Minuten bis dorthin.
Und das Hofbräuhaus? Es liegt sieben Minuten von uns entfernt am Platzl. Ehrlich gesagt ist es laut, teuer und voller Reisegruppen. Einmal sollten Sie es trotzdem gesehen haben, schon wegen der Gewölbe und der Blasmusik. Für den Abend empfehlen wir eher einen Biergarten.
Parks und Grün: Eisbach, Monopteros und Chinesischer Turm
Der Englische Garten ist größer als der Central Park in New York und beginnt keine 20 Minuten von uns entfernt. Wir gehen meistens an der Isar entlang nach Norden und biegen hinter dem Haus der Kunst in den Park ab. Größe, Regeln und alle Ziele im Park beschreibt unser Ratgeber zum Englischen Garten.
Gleich am Eingang liegt die Eisbachwelle, auf der Surfer seit Jahrzehnten mitten in der Stadt reiten. Ein aktueller Hinweis: Seit Herbst 2025 war die Welle nach Arbeiten am Bachbett zeitweise verschwunden, und es wurde lange über ihre Wiederherstellung gestritten. Schauen Sie vor dem Besuch kurz in die aktuellen Meldungen, ob gerade gesurft wird.

Zehn Minuten weiter steht auf einem kleinen Hügel der Monopteros, ein runder Tempel aus dem 19. Jahrhundert. Von dort sehen Sie über die Wiesen auf die Frauenkirche und die Theatinerkirche. Zum Sonnenuntergang wird es hier voll, aber die Stimmung ist gut. Danach geht es zum Chinesischen Turm, einem der größten Biergärten Münchens. Wer will, isst dort zu Abend und läuft danach durch den Park zurück.
Der Englische Garten ist auch einer der Gründe, warum Gäste mit Hund das Lehel mögen: Die Wiesen an der Isar beginnen direkt vor dem Haus. Was Sie für den Aufenthalt mit Vierbeiner wissen sollten, steht auf unserer Seite zur Ferienwohnung München mit Hund.
Deutsches Museum, BMW Welt und Olympiapark
Das Deutsche Museum steht auf einer Insel in der Isar, von der Ländstraße sind es etwa zwölf Minuten zu Fuß über die Ludwigsbrücke. Es ist eines der größten Technikmuseen der Welt, mit Flugzeugen, einem Bergwerk und einer Halle voller Schiffe. Das Haus wird seit Jahren modernisiert, nicht alle Bereiche sind gleichzeitig offen. Prüfen Sie vorher auf der Website, was gerade zu sehen ist, und planen Sie mindestens drei Stunden ein.
Im Norden der Stadt liegen die BMW Welt und der Olympiapark nebeneinander. Mit der U-Bahn fahren Sie vom Lehel aus mit einem Umstieg am Odeonsplatz in rund 25 Minuten zum Olympiazentrum. Die BMW Welt kostet keinen Eintritt, das Museum nebenan schon. Im Olympiapark lohnt der Aufstieg auf den Olympiaberg, der bei klarem Wetter einen Rundblick bis zu den Alpen bietet. Wer Fußballfan ist, kann zusätzlich die Allianz Arena besuchen, sie liegt aber weiter draußen im Norden.
Gerade diese Ziele schaffen viele Geschäftsreisende an einem freien Nachmittag. Wer für ein Projekt mehrere Wochen bleibt, ist mit Serviced Apartments in München oft besser bedient als mit einem Hotelzimmer, weil man in Ruhe kochen und arbeiten kann.
Sehenswürdigkeiten München an einem Tag: unsere Route ab dem Lehel
Was muss man in München gesehen haben, wenn nur ein Tag bleibt? Diese Runde empfehlen wir Freunden, die zum ersten Mal in München sind. Sie ist etwa acht Kilometer lang, ohne Hetze und mit Mittagspause.

- 9:00 Isartor: Start im Lehel, vier Minuten bis zum Tor.
- 9:15 Viktualienmarkt: Frühstück an einem der Stände. Weißwurst gibt es hier traditionell nur bis mittags.
- 10:15 Alter Peter: Turm hinauf, solange es noch ruhig ist.
- 11:00 Marienplatz: Glockenspiel, danach weiter Richtung Westen.
- 11:30 Frauenkirche: Kurzer Besuch, wer mag mit Abstecher zur Asamkirche.
- 13:00 Odeonsplatz und Hofgarten: Mittagspause, danach Residenz oder Spaziergang.
- 15:30 Englischer Garten: Eisbach, Monopteros, Abendessen am Chinesischen Turm.
- Rückweg: an der Isar entlang ins Lehel, rund 30 Minuten zu Fuß.
Für einen Kurztrip von zwei oder drei Tagen hängen Sie einfach das Deutsche Museum und den Olympiapark an. Und wer eigentlich wegen einer Messe in der Stadt ist und nur einen Nachmittag frei hat, startet am Odeonsplatz und nimmt die zweite Hälfte der Route. Wie man dafür am besten wohnt, haben wir auf der Seite zur Unterkunft zur Messe München zusammengefasst.
München Sehenswürdigkeiten: Geheimtipps im Lehel und an der Isar
Das Lehel ist eines der ältesten Viertel Münchens und abseits der großen Ziele erstaunlich ruhig. Diese Orte zeigen wir Gästen gern, weil sie in kaum einem Reiseführer weit vorne stehen:
- St. Anna im Lehel: Die Klosterkirche am St.-Anna-Platz wurde im 18. Jahrhundert unter anderem von den Brüdern Asam ausgestattet. Kaum Besucher, viel Ruhe.
- Müller’sches Volksbad: Ein Jugendstil-Hallenbad von 1901 direkt an der Ludwigsbrücke. Sie können dort tatsächlich schwimmen, das Gebäude allein ist den Weg wert.
- Praterinsel: Kleine Insel in der Isar mit alten Fabrikgebäuden, im Sommer finden dort Veranstaltungen statt.
- Maximiliansanlagen und Friedensengel: Ein Spazierweg am Hochufer der Isar, oben steht der goldene Friedensengel mit Blick über die Prinzregentenstraße.
- Isarufer am Abend: Zwischen Ludwigsbrücke und Maximiliansbrücke sitzen im Sommer Studenten und Familien auf den Kiesbänken. Das ist München, wie es die Einheimischen mögen.
Das Wichtigste daran: Alle diese Orte erreichen Sie von der Ländstraße aus in fünf bis 20 Minuten zu Fuß.
Sehenswürdigkeiten in München bei Regen und im Winter
München kann grau sein, besonders im November. Bei Regen bleiben Sie in der Innenstadt flexibel, denn die großen Häuser liegen nah beieinander:
- Deutsches Museum: Ein ganzer Tag ist möglich, ohne nass zu werden.
- Residenz und Schatzkammer: Lange Wege, aber alles unter Dach.
- Alte Pinakothek: Malerei vom Mittelalter bis zum Rokoko. Die Neue Pinakothek wird seit Jahren saniert und ist geschlossen.
- Kirchen: Frauenkirche, Asamkirche und St. Anna kosten nichts und sind schnell besucht.
Im Winter verwandelt sich der Marienplatz ab Ende November in den Christkindlmarkt. Die Stadt ist dann voll, die Stimmung trotzdem schön. Für klare Wintertage gilt: Ab auf den Alten Peter. Bei Föhn ist die Fernsicht auf die verschneiten Alpen im Winter oft besser als im Sommer.
An verregneten Tagen merkt man auch, wie praktisch eine eigene Küche ist. Statt durch den Regen zum Restaurant zu laufen, kocht man einfach selbst. Genau dafür buchen viele Gäste lieber ein Aparthotel in München als ein klassisches Hotelzimmer.
Fazit: München zu Fuß, mit einem Abstecher in den Norden
Die meisten Sehenswürdigkeiten in München liegen so dicht beieinander, dass Sie für die Altstadt kein Ticket für Bus oder Bahn brauchen. Mit einem Tag sehen Sie Marienplatz, Frauenkirche, Residenz und Englischen Garten. Mit zwei bis drei Tagen kommen Deutsches Museum, BMW Welt und Olympiapark dazu. Am meisten haben Sie von der Stadt, wenn Sie zentral wohnen und die Wege zu Fuß gehen. Wenn Sie dafür Ferienwohnungen in München mit Küche suchen, finden Sie unsere Apartments im Lehel ab Herbst 2027 nur ein paar Minuten vom Isartor entfernt.
Häufige Fragen zu den Sehenswürdigkeiten in München
Was muss man in München gesehen haben?
Wer zum ersten Mal in München ist, sollte Marienplatz mit Glockenspiel, Frauenkirche, Alten Peter, Viktualienmarkt, Residenz und den Englischen Garten mit dem Eisbach gesehen haben. Diese Orte liegen nah beieinander und sind an einem Tag zu Fuß machbar.
Welche Sehenswürdigkeiten in München sind kostenlos?
Kostenlos sind unter anderem Marienplatz und Glockenspiel, Frauenkirche, Asamkirche, Viktualienmarkt, Hofgarten, Englischer Garten, Olympiapark und die BMW Welt. Eintritt kosten dagegen etwa der Turm des Alten Peter, die Residenz und das Deutsche Museum.
Kann man die Sehenswürdigkeiten in München zu Fuß erreichen?
Ja, die Sehenswürdigkeiten der Münchner Innenstadt liegen alle innerhalb von etwa zwei Kilometern. Nur für BMW Welt, Olympiapark und Allianz Arena brauchen Sie die U-Bahn.
Wann spielt das Glockenspiel am Marienplatz?
Das Glockenspiel im Rathausturm spielt täglich um 11 und 12 Uhr, von März bis Oktober zusätzlich um 17 Uhr. Es dauert etwa zehn Minuten.
Wie viele Tage braucht man für München?
Für die Altstadt und den Englischen Garten reicht ein Tag. Mit zwei bis drei Tagen schaffen Sie zusätzlich Deutsches Museum, BMW Welt, Olympiapark und einen entspannten Abend an der Isar.
Welche Sehenswürdigkeiten in München eignen sich bei Regen?
Bei Regen eignen sich das Deutsche Museum, die Residenz mit Schatzkammer, die Alte Pinakothek, die BMW Welt und die großen Kirchen der Altstadt.
Gibt es die Eisbachwelle noch?
Die Eisbachwelle war nach Arbeiten am Bachbett im Herbst 2025 zeitweise verschwunden. Ob dort aktuell gesurft wird, sollten Sie kurz vor dem Besuch in den lokalen Nachrichten prüfen.
Welche Geheimtipps gibt es in München?
Weniger bekannt, aber sehenswert sind die Kirche St. Anna im Lehel, das Müller’sche Volksbad, die Praterinsel und der Spazierweg durch die Maximiliansanlagen zum Friedensengel.


